Arbeit mit inneren Bildern – Lebendiger Dialog mit der Innenwelt
Manchmal wissen wir mit dem Verstand sehr genau, was geschehen ist – und trotzdem erreichen wir mit Worten allein nicht alles, was wir fühlen.

Durch die Arbeit mit inneren Bildern können einen anderen Zugang zu unserem Erleben ermöglichen. Erinnerungen, Gefühle, Bedürfnisse oder innere Konflikte können sich in Bildern, Vorstellungen oder Szenen zeigen, die wir gemeinsam anschauen und weiterentwickeln können.
Dabei geht es nicht darum, ob ein inneres Bild „wahr“ oder „richtig“ ist. Entscheidend ist, was es für dich bedeutet und welche Gefühle damit verbunden sind.
Mit dem „Dialog mit inneren Bildern“ beschäftige ich mich seit 2005. Nach einer zweijährigen Ausbildung wurde diese Form der Arbeit zu einem wichtigen Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit. Heute verbinde ich sie je nach Anliegen auch mit EMDR und Brainspotting.
Was ist, wenn du keine inneren Bilder sehen kannst?
Nicht jeder Mensch erlebt innere Vorstellungen deutlich oder überhaupt visuell. Das ist für die therapeutische Arbeit kein Problem. Vielleicht nimmst du stattdessen eher Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken oder ein inneres Wissen wahr.
Wir arbeiten mit dem, was für dich zugänglich ist. Du musst keine Bilder „produzieren“ können, damit eine therapeutische Verarbeitung möglich ist.

